Kaspersky Safe Kids Kindersicherung App

Ab wann das Kind ein Smartphone zur Verfügung hat, entscheiden die Eltern. Selbst Kinder unter 10 Jahren gehen oftmals gekonnt mit den Mobilgeräten um. Schwierig zu kontrollieren ist aber, von wem Kind durch Telefonanrufe, SMS, Emails, Chats, Soziale Medien oder Internetseiten angesprochen wird. Viele Eltern haben dabei ein ungutes Gefühl. Kaspersky Safe Kids bietet in der Vollversion da einen umfassenden Schutz für Ihr Kind vor allen digitalen Gefahren inklusive einer Funktion Handyortung.

 

Installation von Safe Kids

 

Safe Kids auf dem Computer zu installieren ist denkbar einfach. Man muss sich mit dem My Kaspersky Konto anmelden oder ein neues kostenloses Konto erstellen. Durch die erscheinende Onlinekonsole werden alle Einstellungen vorgenommen. Außerdem ist es möglich, die mobile Version im Elternmodus auf dem eigenen Smartphone zu installieren und dafür die verschiedenen Einstellungen vorzunehmen und Berichte einzusehen.

Der nächste Schritt ist das Hinzufügen des Kindes – die Anzahl ist dabei nicht begrenzt – und das Identifizieren der entsprechenden Mobilgeräte.

 

Webseitenfilter

 

Einer der wichtigsten Features für den Kinderschutz ist das Filtern oder Sperren unerwünschter Internetseiten. Safe Kids bietet 14 Kontroll-Kategorien an, darunter Pornografisches, Gewalt und Glücksspiel. Je nach angegebenem Alter werden schon Voreinstellungen gewählt, die frei geändert werden können.

 

Safe Kids kennt aber nicht nur strenge Sperren, sondern kann Webseiten auch bloß mit Warnungen versehen. Ignoriert das Kind die Warnung, werden die Eltern darüber informiert.

 

Ein wichtiger Vorteil von Safe Kids: Die Sperren basieren nicht allein auf Datenbanken bekannter Seiten, sondern das Programm scannt jede Webseite und sperrt sie gegebenenfalls.

 

Facebook Konto der Kinder kontrollieren

 

Mit Kaspersky Safe Kids lässt sich auch der Facebook Account des Kindes kontrollieren. Allerdings muss Ihr Kind dieser Funktion erst einmal zustimmen. Um die Funktion einzuschalten, sendet Safe Kids eine Email mit einem Link, durch die eine App im sozialen Netzwerk installiert wird. Das Kind kann dem zustimmen oder ablehnen oder auch die App später deaktivieren – davon werden die Eltern aber natürlich unterrichtet.

 

Ist die App eingeschaltet, verfolgt Safe Kids die Beiträge der Kinder. Sie können sehen, was das Kind gepostet hat und sich gegebenenfalls auch in das Konto des Kindes einloggen.

 

App Kontrolle

 

Außer auf iOS kann Safe Kids die Nutzung von Apps und Programmen kontrollieren. Spiele können auch auf Basis der Altersbeschränkung blockiert werden. 14 Kategorien stehen außerdem zu Auswahl, die gesondert eingeschränkt werden können, z.B. File Sharing, Online Shopping und Spiele.

Wenn ein Gerät ausgewählt wird, listet Safe Kids außerdem alle Apps auf, die es aktiv gesehen hat. Jede dort gelistete App kann dann blockiert werden oder eine maximale Nutzungsdauer der App pro Tag eingerichtet werden.

Zeiteinschränkung für Smartphones und Geräte

 

Ein wichtiger Mechanismus für derartige Programme ist das Überwachung der Gerätenutzung und das Beschränken der erlaubten Nutzungszeit. Schließlich will niemand, dass die Kinder nur den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen. Mit Kaspersky lässt sich die erlaubte Zeit pro Gerät und pro Wochentag einstellen. Die oben erwähnte Warnungs-Funktion, die das Gerät anschließend nicht blockiert, aber eine Benachrichtigung an die Eltern verschickt, kann hier ebenfalls ausgewählt werden.

 

Handyortung und Ortung anderer mobiler Geräte

 

Wenn Safe Kids auf einem Mobilgerät installiert ist, lässt sich die Ortungsfunktion einschalten. Mit einem einfachen Klick ist man jederzeit über den Aufenthaltsort des Kindes informiert. Außerdem lassen sich erlaubte Gebiete einrichten, in denen sich das Kind in bestimmten Zeiten aufhalten darf. Verlässt es den Bereich, erhält man eine Benachrichtigung. Man kann z.B. einstellen, dass das Kind vormittags in der Schule und nachmittags zu Hause sein sollte – sehr praktisch!

 

Warnungen und Berichte

 

Auf der Safe Kids Seite wird man über eine Glocke über verschiedene Warnungen informiert, etwa, ob das Kind eine gesperrte Seite versucht hat zu betreten oder eine App installiert hat. Außerdem kann man hier detaillierte Berichte über die Aktivitäten des Kindes über den vergangenen Tag, die vergangene Woche oder den vergangenen Monat einsehen.

Auf Android-Geräten werden alle Anrufe und Textnachrichten auf das Smartphone des Kindes ebenfalls gelistet.

 

Fazit

 

Kaspersky Safe Kids liefert ein sehr gutes Rundumpaket zum Kinderschutz für alle üblichen Plattformen. So muss man sich als Eltern deutlich weniger Sorgen darüber machen, was das Kind mit seinem Mobilgerät anstellt. Einige Funktionen wie die Kontrolle von Webseiten und Apps sind sogar mit der kostenlosen Version möglich, die Sie hier testen können. Alle Funktionen wie die Bestimmung des Aufenthaltsorts oder die Überwachung der Facebook-Kommunikation sind allerdings nur mit der Vollversion möglich, die 15 Euro kostet. Das ist unserer Meinung nach gerade im Vergleich zu anderen, oft schlechteren Programmen, auf jeden Fall im Rahmen. Wir können Kaspersky Safe Kids daher uneingeschränkt empfehlen. Ein eigener Erfahrungsbericht mit Safe Kids folgt außerdem demnächst. Verfügbar ist die Software auf den Plattformen Windows, iOS, iOS Mac und Android.

 

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