Test: Kindermode verkaufen bei Percentil

Kinderkleidung verkaufen bei Percentil - Lohnt es sich?

 

Lohnt sich der Online-Verkauf von Bekleidung für Babys und Kinder?

Ein geschenktes Kleidungsstück, das nicht gefällt, eine übersprungene Kleidergröße: im Laufe eines Kinderlebens kommen schnell Berge an nie oder kaum getragener Bekleidung zusammen. Wie am besten und am einfachsten Platz im Kleiderschrank schaffen und dabei noch Geld verdienen?

Nach unserem ersten Erfahrungsbericht zum Einkauf bei Percentil, haben wir nun auch den Verkauf von Baby- und Kinderkleidung bei Percentil getestet / ausprobiert. Wie der Verkauf funktioniert, ob es sich finanziell überhaupt lohnt, ob Percentil hält, was es verspricht und welche Vor- und Nachteile uns aufgefallen sind, stellen wir hier vor.

 

Der Verkauf – wie es funktioniert und unsere Erfahrungen:

Ich habe ungetragene Babybekleidung, die ich möglichst einfach verkaufen will. Das Verkaufen bei einem Flohmarkt ist mir zu aufwendig und zu zeitintensiv, außerdem habe ich dabei keine Garantie, das Kleidungsstück tatsächlich auch los zu werden. Dasselbe gilt für den Verkauf über gängige Onlineplattformen wie Ebay, Ebay-Kleinanzeigen oder Mamikreisel. Der Verkauf über Percentil scheint mir da eine vielversprechende Möglichkeit zu sein.

 

Ich lese mir die übersichtliche Anleitung zum Verkauf von gebrauchter Baby- und Kinderbekleidung durch – hier finde ich alle wichtigen Informationen. Gleich bei meinem ersten Einkauf bestelle ich mir eine Kleidertüte, die allerdings im Vergleich zu meiner Bestellung einige Tage auf sich warten lässt. Das verwundert mich etwas, macht mich ungeduldig und unterbricht meine Verkaufsmotivation – die Kleidungsstücke, die ich einsenden möchte, liegen schon bereit.

 

Überblick: So funktioniert der Verkauf bei Percentil

 

Drei Kriterien muss die Bekleidung erfüllen: es muss Markenbekleidung sein (Discounterware wird nicht akzeptiert), die Kleidung muss den Percentil-Qualitätskriterien entsprechen (frisch gewaschen, neuwertig ohne Gebrauchs- oder Abnutzungsspuren, maximal 5 Jahre alt) und die richtige Größe haben (Kleidung in den Kindergrößen 50 -176, Kinderschuhe in den Größen 15-36). Bademäntel, Unterwäsche, Socken, Strümpfe oder Strumpfhosen werden nicht akzeptiert, Bademoden hingegen schon.

 

Die unzähligen zur Geburt geschenkt bekommenen Socken werde ich bei Percentil also leider nicht los, obwohl sie noch originalverpackt mit Etikett sind. Schade. Ich packe für einen ersten Test einen Pullover (Größe 68) und ein langärmliges TShirt (Größe 62) der Marke Schiesser (beide ungewaschen und ungetragen, allerdings ohne Etikett) in die Kleidertüte von Percentil und schicke sie kostenlos ein. Das ging sehr bequem und einfach. Zeitnah erhalte ich dann auch die Bestätigung per eMail: „Juhuuu, deine Tüte ist bei uns angekommen.“ Ich werde darauf hingewiesen, dass es momentan aufgrund einer größeren Menge an eingesendeten Tüten, zu einer Bearbeitungszeit von bis zu 14 Werktagen kommen kann. Das ist lange: auf der Homepage wird mit einer Bearbeitungszeit von nur drei Tagen geworben.

 

16 Werktage warte ich letztendlich bis ich per eMail ein Angebot für die eingeschickten Kleidungsstücke erhalte – zwischenzeitlich bin ich froh, dass ich vor dem Verschicken wenigstens ein Foto der Bekleidung gemacht habe.

4,07 € bietet mir Percentil für die beiden eingeschickten Artikel, deren Neupreis zusammen bei gut 30 € liegt, das entspricht etwa 13% des Neupreises. Das ist keine sonderlich berauschende Einnahme und enttäuscht mich etwas, hätte ich doch mit ein paar Euros mehr gerechnet. Trotzdem akzeptiere ich das Angebot, war doch mein ursprüngliches Anliegen, die Kleidung mit möglichst wenig Aufwand möglichst schnell loszuwerden. Zudem weiß ich aus Erfahrung, dass bei Flohmärkten Kleidungsstücke in den kleinen Babygrößen für 1 bis 3 Euro je Teil verkauft werden. Hätte ich das Angebot nicht angenommen, hätte Percentil meine Artikel kostenlos wieder an mich zurückgeschickt - immerhin.

 

Erfreulicherweise finde ich den Auszahlungsbetrag bereits zwei Tage später auf meinem Kontoauszug. Zusätzlich habe ich für meinen Verkauf einen 5 Euro-Gutschein für Percentil (Mindestbestellwert 30€) für meinen nächsten Einkauf bei Percentil erhalten. Praktisch für mich und für Percentil, die wie berichtet gerne mit Rabattaktionen das Kaufverhalten ihrer Kunden fördern.

 

So viel verdient Percentil mit meiner Gebrauchtkleidung

Interessehalber halte ich in den nächsten Tagen im Online-Shop von Percentil Ausschau nach meinen beiden verkauften Kleidungsstücken. Wie viel Percentil wohl dafür verlangen wird? Ich werde fündig: den leichten Pullover, der mir 2,16 Euro eingebracht hat, wird Percentil für 9,54 Euro weiterverkaufen – innerhalb weniger Tage ist das dann auch geschehen. Das von mir verkaufte TShirt, für das ich 1,91 Euro bekommen habe, wird für stolze 8,44 Euro noch immer zum Verkauf angeboten. Meine Auszahlung hat bei beiden Artikeln jeweils knapp 23% betragen – das ist nicht viel und zudem an der unteren Grenze der versprochenen 20 bis 40%.

 

Neu: Seit kurzem gibt es auf der Percentil-Homepage einen Rechner, mit dem sich durch Angabe von Bekleidungsart, Marke und Größe vorab anzeigen lässt, wie viel man voraussichtlich für ein eingesendetes Kleidungsstück bekommen wird. Die dadurch erzielte Transparenz gefällt mir sehr gut – so kann ich im Vorfeld entscheiden, ob sich das Einschicken und Abwarten für mich auszahlen wird. Ich gebe nachträglich in den Rechner die Angaben zu meinen eingesendeten Kleidungsstücken ein und es wird auf den Cent genau der Betrag angezeigt, den ich tatsächlich erhalten habe. Erfreulich, dass hier keine Werbetricks eingebaut zu sein scheinen!

 

Bewertung zum Verkauf von Kinderkleidung bei Percentil:

In unserem Test hat sich gezeigt, dass der Verkauf gebrauchter Baby- und Kinderkleidung über Percentil sehr unkompliziert und einfach ist. Als Verkäufer habe ich sehr wenig Aufwand, bekomme allerdings auch nur einen verhältnismäßig geringen Auszahlungsbetrag. Für mich lohnt sich der Verkauf wohl hauptsächlich für Kleidung, die ich möglichst einfach und schnell loshaben möchte. Insbesondere teure und gefragte Baby- und Kinderkleidung lässt sich wohl über Online-Plattformen wie Ebay oder Mamikreisel rentabler verkaufen, allerdings auch mit deutlich mehr Aufwand und der Unsicherheit einen Käufer zu finden.

 

Online: www.percentil.de

 

Positiv aufgefallen - die Vorteile des Online Verkaufs bei percentil:

  • Unkomplizierter und einfacher Verkauf mit wenig Aufwand!
  • Kostenloses Einschicken und ggf. auch Zurückschicken der gebrauchten Kinderkleidung.
  • Neu: Transparenz durch die Möglichkeit vorab zu berechnen, wie viel ein Kleidungsstück bei percentil einbringt.
  • Sehr schnelle Überweisung des Auszahlungsbetrags!
  • Percentil Gutschein im Wert von 25% des Auszahlungsbetrages zu jeder Auszahlung – allerdings mit Mindestbestellwert.

 

Negativ aufgefallen - die Nachteile vom Online Verkauf bei Percentil:

  • Lange Bearbeitungszeit – entgegen der Angaben auf der Website
  • Verhältnismäßig geringe Auszahlung / geringe Einnahme! (23 % Auszahlung bei versprochenen / beworbenen 20-40 %)


Empfohlen von:

Erfahrungen & Bewertungen zu Handy-Kinder.de - Kinderhandys im Test

Werde unser Fan!



– Anzeige –